Ein bekannter Namensvetter von mir ist vielleicht einer der prominentesten Fußballfans aus dem Ruhrpott überhaupt: Frank Goosen. Das Buch des VfL Bochum-Fans und Romanautors “Weil Samstag ist” zählt für mich zu den Perlen unter den Fußballbüchern.
Niemand fängt das Fan-Sein besser ein als er. Deshalb wird Herr Goosen – wie auch der geneigte Fan bei uns – aufgehorcht haben, zu welchen Mitteln HSV-Trainer Thorsten Fink greifen will.
Nach 20 Gegentreffern bei Standards forderte der Coach jetzt: “Wenn wir ein Gegentor durch eine Standardsituation kassieren, müssten die Spieler in die Mannschaftskasse einzahlen.” Ich dachte immer, andersherum wäre sinnvoll: Kohle für Tore. Das war schließlich schon bei “Manni, der Libero” so.
Es gibt eine schöne Geschichte von Goosens Zweitgeborenem. Vor einem wichtigen VfL-Punktspiel wackelte einer seiner Milchzähne. Als die Goosens vor dem Fernseher das Spiel sahen, schlug er vor: “Wenn wir das wirklich gewinnen, darf die Mama mir den Zahn rausreißen!” Bochum gewann, Mama durfte ziehen.
Vielleicht hilft beim HSV und bei uns im Fußballkreis ja folgendes Lockmittel: Zähne für Tore, ob als Belohnung oder Strafe…
Braunschweiger Zeitung, Peine: 24. März 2012, Lokalsport Peine; Salzgitter Zeitung: 26. März 2012, Lokalsport Salzgitter
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Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.











































