
Ben Nevis in background, from footpath between Fort William and Ben Nevis, Scotland © by ozimanndias8
Ben Nevis, Scafell Pike und Snowdon – klingelt da etwas bei eingefleischten Kletterern unserer Stadt?
Nein, das sind alles keine Vor- und Nachnamen. Das sind jeweils die höchsten Berggipfel Schottlands, Englands und Wales’.
Diese drei Berge will Jenni Saunders (31) zusammen mit ihrem Vater David (59) besteigen – an drei Tagen.
Die beiden Swindoner wollen damit zwei Dinge auf einmal erledigen: Jennis verstorbener Mutter gedenken und zudem Gelder für das Prospect Hospiz unserer Partnerstadt sammeln. Dort war Jennis Mutter nach schwerer Krebskrankheit gestorben.
Vater David ist fit, während seine Tochter noch einen Schnellkurs im Bergsteigen hinter sich bringt.
“Beim Ben Nevis muss sie aber aufpassen, dort ist es über 300 Tage im Jahr sehr nebelig”, meint meine Frau. Sie hatte den mit 1344 Metern höchsten schottischen Gipfel im dichten Nebel erklommen: “Ich konnte kaum meine Füße sehen.”
So oder so: Während nach einer neuen Studie Millionen Menschen pro Jahr an Bewegungsmangel sterben, ist das Vorhaben der beiden Swindoner sogar mehrfach vorbildlich.
Brocken, Zugspitze, Bismarckturm – das wäre eine schöne Route für Nachahmer, die für Salzgitters Hospiz klettern und sammeln wollen.
Oder etwa nicht?
Salzgitter Zeitung: 19. Juli 2012, Salzgitter LokalesAuch interessant:
Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.














































