Countryside Bowling in der Hütte
Als ich jüngst auf dem Karriere-Blog der Salzgitter AG surfte, musste ich feststellen: Ganz schön viel los beim Stahlkocher.
Von Hannover Messe, Girls Day oder Kooperationen mit der TU Braunschweig und Technischen Universitäten Compiègne wird dort berichtet. Beiträge wie “Stahl ungleich Stahl?” oder “Stahl schmackhaft machen” dürften nur branchenintern Freunde finden, runden den Auftritt aber gekonnt ab.
Und bei nicht stahltypischen Themen lernt man während des Lesens dauerhaft hinzu, wie bei “Braucht man beim countryside bowling in Salzgitter einen Kescher?” (http://salzgitterag-karriere.typepad.com/salzgitter_ag_karriereblo/2011/04/braucht-man-beim-countryside-bowling-in-salzgitter-einen-kescher.html).
Oder hätten Sie vermutet, dass sich hinter dem trendigen Wort “countryside bowling” das allseits beliebte Boßeln verbirgt? Und dass – wenn es von Stahlkochern gespielt wird – auch ein Fischfänger notwendig ist?
Ich hätte nie gedacht, dass die Salzgitter AG so nah am Puls von Sport und Sprache ist. Eine Erklärung für “countryside bowling” spuckt die Suchmaschine Google nämlich nicht aus. Neue Wörter erkochen die in Watenstedt demnach also auch?
Salzgitter Zeitung: 18. Mai 2011, Salzgitter Lokales






