Bei zweistelligen Kältegraden wünscht man sich den Sommer sofort zurück. Kürzlich habe ich an dieser Stelle über die fiese Meinungsmache hinsichtlich des Winters geschrieben.
Aber wussten Sie, dass die Deutsche Sprache allein zwölf Formen von Schnee kennt: Neu-, Alt-, Pulver-, Wild-, Papp-, Feucht- (oder Sulz-), Nass-, Faul-, Filz-, Gletschereis- und Kunstschnee sowie Firn.
Für Kälte habe ich genauso viel, darunter Affen-, Verdunstungs-, Eises- sowie die aktuelle Polar- oder Wahnsinnskälte, gerne in Verbund mit klirrend, fürchterlich oder beißend.
Beißenden Spott würde sich auch die Rektorin der Passauer Schule bei uns einfangen. An ihrer Schule hat sie eiskalt ein “Tschüss”-Verbot eingeführt – zu wenig bayerisch fand sie, wahrscheinlich zu cool.
Bevor wir uns in der Stadt Salzgitter vielleicht nur noch mit “Grüß Gott!” anreden, sage ich zu Kälte, Schnee und anderen irrsinnigen Verboten nur: Und tschüss…
Salzgitter Zeitung: 7. Februar 2012, Salzgitter Lokales











