Ellen DeGeneres liest 50 Shades of Grey
Eines scheint für den Büchersommer 2012 festzustehen: Kein Thriller, kein Kinderbuch, kein Sachbuch wird die Bestsellerlisten anführen, sondern: “Shades of Grey“. Der Erotikthriller wird derzeit nicht nur rasant verkauft, er wird ebenso heiß diskutiert. Während das Feuilleton den Thriller als “Mommy Porn” mit simpler Sprache – nicht zu Unrecht – verreißt, werfen Frauenverbände der Autorin E. L. James ein im doppelten Sinn geradezu erschreckend unterwürfiges Portrait der 21-jährigen Romanfigur Anastasia Steele vor.
Die vornehmlich weiblichen Leser scheint das weniger zu stören. “50 Shades of Grey”, so der Originaltitel, hat bereits einen Rekord aufgestellt: Schneller als Dan Browns Roman “Das verlorene Symbol” knackte das Buch die Marke von einer Million verkauften Exemplaren im Erwachsenenbereich.
Logisch, dass das Phänomen von der amerikanischen Comedyszene aufgenommen wurde. In ihrer täglichen Talkshow nahm Ellen DeGeneres den ersten Teil der Trilogie aufs Korn. Sie bewarb sich in einem fiktiven Vorsprechen als Sprecherin für das “Shades”-Hörbuch:






