Freiwasserschwimmen oder Beachvolleyball?
Triathlon werde ich nie verstehen. Nach Schwimmen und Rad fahren am Ende noch die Laufstrecke. Der helle Wahnsinn. Deshalb ziehe ich vor den Peiner Kollegen Kutzner und Hopert respektvoll den Hut, die das im Selbstversuch erfolgreich hinter sich brachten.
Mich schreckt am meisten das Freiwasserschwimmen ab. Algen, Fische, kaltes Wasser – das ist nicht meins. Schwimmen im Eixer See oder in der Fuhse bleibt Wehrmann-Tabu.
Dennoch bin ich fasziniert von den Freiwasserschwimmern, die bei Olympia im See im Hyde Park an den Start gingen. Der deutsche Starter Thomas Lurz, der über zehn Kilometer ins Wasser geht, ist da einiges gewohnt: Ob Ratten, tote Schildkröten oder Holzbretter, das ist alles bei Wettkämpfen an ihm schon vorbei geschwommen. Und da sind Füße oder Ellenbogen der Mitstreiter noch nicht mit drin.
Dann schon lieber Beachvolleyball, zu sehen beim Turnier der Nachbarn in Salzgitter am Salzgitter See. Beflügelt vom Gold des Duos Brink/Reckermann wird das Turnier am Salzgitter See sicher fast genauso attraktiv sein wie der Platz am Horse Guards Parade.
Und wer will: Freiwasserschwimmen geht hinterher ja auch…
Braunschweiger Zeitung, Peine: 11. August 2012, Lokalsport Peine





