Holzminden und Salzgitter-Bad: Stadt der Parallelen

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„Willkommen in der Stadt der Düfte und Aromen“ – nein, das gilt nicht für Ringelheim mit seiner legendär übelriechenden Unterführung. Das gilt für Holzminden.
Sie erinnern sich: Vor einem Monat brachte die niedersächsische Landesregierung einen Autobahnneubau ins Spiel: Von Salzgitter nach NRW über Holzminden. Zeit also, sich mit der Stadt zu befassen, über die unsere neue Schnellroute führen könnte.
Und siehe, es gibt überraschende Gemeinsamkeiten mit einem Ortsteil: Holzminden zählt in etwa so viele Einwohner wie Bad (knapp 22.000), hat eine Luther-Kirche und ein Tilly-Haus wie Bad.
Sapradi! – um es mit den Worten der Sportreporterlegende Harry Valériens zu sagen.
Bei einem zentralen Punkt hört es schnell auf, dem duftenden Besucherleitsystem. An 15 Duftstelen kann man sich die Geschichte der Stadt erschnüffeln.

Foto: Stadt Holzminden
Kein Wunder: In Holzminden sitzt Deutschlands größter Hersteller für Düfte und Geschmackstoffe.
Ein Besucherleitsystem gehöre für Städte, die im Tourismussektor punkten wollen, zur Pflicht, ist auf Holzmindens Internetseite zu lesen.
Das könne man getrost übertragen: Es könnten ja Rosen- oder Solestelen in Bad sein…
Salzgitter Zeitung: 14. September 2012, Salzgitter Lokales (in kürzerer Fassung)




