An dieser Stelle gestehe ich: Ich bin ein Fitnessstudiomuffel. In der Halle mit zig anderen trainieren ist nicht meine Sache. Ich werde lieber solo an frischer Luft fit.
Aber auch bei uns zu Hause ist ein Privathaushaltfitmacher eingezogen: “Zumba” – die aktuelle Zauberformel zum Schlank- und Fitwerden. Neben dem Hit, Kalorien durch Tanzen zu verbrennen, gibt es allerdings noch weitere – sagen wir mal unkonventionelle – Fitnessmethoden.
Powerplate – zweimal zehn Minuten durchschütteln lassen auf einer Vibrationsplatte. Wem die 3000-Euro-Platte für daheim zu teuer ist, kann “Woyo” machen – eine Art Yoga-Vorstufe für Individualisten, die pro Einheit 75 Minuten dauert.
Exotischer ist “Jukari“, Schling- und Seiltrapez. Das bereitet den Sportbewussten zusätzlich auf eine Zirkuskarriere vor, allerdings dürften die wenigsten Wohnungen oder Häuser mit ausreichend hohen Decken haben.
Bei solchen Namen wird man erfinderisch und denkt sich selbst Sportarten aus. Ich halte mich derzeit mit “Kloggen” (Joggen mit Kleinkind, also Tochter Ylva – dauert nur maximal zehn Minuten), “Tubing” (historische Sportereignisse auf Youtube gucken) und natürlich “SpoKoSchrei” (Sportkolumnenschreiben) fit.
Einfach eine Runde Laufen? Mache ich klassisch nebenbei…
Braunschweiger Zeitung, Peine: 30. Januar 2012, Lokalsport Peine










