“Der Wald steht schwarz und schweiget” heißt es im “Abendlied” von Mathias Claudius. Sicher, die Dichter der Romantik wussten schon geschickt Düsternis und Verklärtheit zu kombinieren. Und: es stimmt.
Haben Sie die Nachricht aus Göttingen diese Woche noch in Erinnerung? Mitten im Wald fand eine Spaziergängerin ein über 100 Jahre altes Klavier – Tasten sachte mit grünem Samt abgedeckt und voll funktionsfähig.
Wer sagt denn, das solche Fundstücke nicht auch in Salzgitters Wäldern möglich wären. Wir haben doch genug davon. Ich meine jetzt Wälder.
Wandern Sie am Wochenende doch mal vom Thermalsolbad nach Liebenburg. Oder von Lichtenberg zum Bismarckturm. Motto: Schatzsuche mit Schatz.
Und wenn Sie nichts finden, macht es auch nix. Natur entschädigt immer. Andererseits wäre es doch schön, wenn Sie im Wald andere Sucher im Wald nach Loriot jauchzen hören: “Ein Klavier, ein Klavier!”
Nur dann nicht von Tante Bertha aus Panislowski, sondern aus Salzgitter…
Salzgitter Zeitung: 21. April 2012, Salzgitter LokalesAuch interessant:
Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.














































