Twittern oder Nicht-Twittern – das ist hier die Frage. So jedenfalls würde sich vermutlich Dänenprinz Hamlets existenzielle Frage anhören, wenn Shakespeare sie heute schreiben würde.
Ob sich für Kommunen, öffentliche Institutionen und Amtsträger ein Konto für den 140-Zeichen-Nachrichtendienst lohnt, ist gerade eine Frage, die Großbritannien bewegt.
Eine viel beachtete Meinung lautet: Mit einem Twitter-Konto sei der Servicegedanke viel direkter, auch Spendensammeln sei über soziale Netzwerke effizienter, ebenso der Informationsfluss.
Swindons Bezirksverwaltung etwa informiert via Kurznachrichten über kulturelle Veranstaltungen im Steam-Museum, der Bücherei (die via https://twitter.com/SwindonLibrary auch selbst twittert) oder aktuelle Entwicklungen der Infrastruktur.
Davon ist Salzgitter noch weit entfernt. Sicher, mit Sigmar Gabriel als Bundestagsabgeordneten unseres Wahlkreises haben wir einen Ober-Zwitscherer an der Hand.
Aber Rathaus, Bücherei, Krankenhaus oder Bürgermeister sind (noch) nicht bei Twitter angelangt.
Dabei wäre der direkte Austausch mit den Bürgern sicher vertrauensstiftend und transparenter.
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Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.

















































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