
By: Fernando Guillen
Schnee – wir Vorharzer können mit ihm umgehen. Sicher, manchmal kommt es zu Schneeräumklemmen, aber das liegt in der Natur der Sache.
In der britischen Zeitung The Guardian las ich jüngst, dass man Schnee auch anders nützen könne: zum Kochen.
Ein Rezept für Kuchen mit “frisch-fluffigem” Schnee verspreche nicht nur optischen Genuss und eine tolle Kruste, sondern auch viel Spaß beim Backen – nun ja.
Selbst der irische Starkoch Denis Cotter hat in seinem vegetarischen Kochbuch ”For the Love of Food” ein Snow Cake-Rezept untergebracht.
Muffin-Bäckern sei nebenbei gesagt: es gibt ebenfalls ausgefeilte Rezepte für Schnee-Muffins.
In Swindon jedenfalls herrscht seit einiger Zeit Chaos. Zumindest im Internet hat man den Eindruck, unsere englische Partnerstadt erlebe den Schneesturm des Jahrhunderts.
Auf Twitter gibt es ein eigenes Stichwort, das gefühlt sekündlich über die Gefahren vor, während und nach dem Schnee informiert: #swindonsnow. Nach Straßensperrungen wird jetzt über mögliche Überflutungen durch Schmelzwasser informiert.
Vielleicht sollten wir die Engländer aufklären, wie man gelassener bei weißflöckigem Niederschlag reagiert. Andererseits: Schnee-Kuchen oder -Muffins zum Tee helfen vielleicht auch.
Salzgitter Zeitung – 29. Januar 2013 – Salzgitter Lokales (in veränderter Fassung)Auch interessant:
Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.














































