Usain Bolt: Mit der Kartoffel zum Sieg
Hochleistungssportler sind oft empfindsame Menschen, deren Rituale und Allüren schwer nachzuvollziehen sind. Ganz heikel wird es, wenn es um die Fragen der eigenen Ernährung geht – Doping jetzt mal außen vor.
So wurde vor Beginn der Leichtathletik-WM in Berlin bekannt, dass Kenias Laufasse ihre eigene Kuhmilch mitbringen. Die tägliche Dosis Kenia-Milch plus Fleiß und Lauftalent sollen das Erfolgsrezept der afrikanischen Wunderläufer sein.
Auch Sprintolympiasieger Usain Bolt – der mit offenen Schnürsenkeln schon mal zum Weltrekord läuft – schwört auf eine bestimmte Kartoffel seiner jamaikanischen Heimat.
Vielleicht ist es ja so, dass Erfolge nur durch ganz spezielle Ernährung erzielt werden und unsere Sportler umdenken müssen. Mit der Irenen-Quelle spielt man treffsicherer, Lebenstedter Lebkuchen machen konzentrierter (und runder), Gebhardshagener Gurken sorgen für das Quäntchen Glück?
In diesem Sinne: Die Mahner Milch macht’s!
Salzgitter Zeitung: 22. August 2009, Lokalsport Salzgitter






