Sprechen wir über eine schleichende Gefahr, die uns in Salzgitter noch nicht erreicht hat: den Biber. Ja, den Nager ohne “e” – dagegen ist Teenie-Idol Justin mit “e” harmlos.
Wussten Sie, dass Biber recht gefährlich sind? Dabei gehen sie fast geradlinig pragmatisch vor, wie der Mensch: Fluten, graben, Tunnel bauen – allerdings ohne Baugenehmigung. Baumschutzsatzung? Würde den nagenden Landschaftsarchitekten bei uns nicht interessieren.
In Bayern macht sich der Baumfäller nicht überall beliebt: Erdlöcher in Maisfeldern, über Nacht errichtete Staudämme, Kleingartenobstbäume in Annage-Gefahr – der wiederangesiedelte Nager und der Mensch kommen nicht so einfach zusammen. Vom plötzlichen Baumfällen gar nicht zu sprechen.
Deshalb gibt es in Bayern sogar einen Biberfonds für Entschädigungen. Und wenn die eigene Teichfolie angeknabbert wird, wird schon mal die Erlegung des unter Schutz stehenden Nagers gefordert, wie Die Zeit ausführlich in “Die Rache der Biber” ausführt.
Droht uns alles (noch) nicht. Schlagzeilen wie “Biber-Damm setzt Ohlendorf unter Wasser” oder “OB Klingebiel begrüßt Salzgitters ersten Biberberater” könnten nicht mehr fern sein, denn: die Biber-Butze in Gebhardshagen steht ja schon…
Salzgitter Zeitung: 6. Juli 2012, Salzgitter LokalesAuch interessant:
Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.













































