Zweiter Teil der SZ-Umfrage in der Fußball-Kreisliga: Viel Lob für die verlängerte Ruhepause – Keine vollständige Zufriedenheit mit neuer Regelung
SALZGITTER. Selten war die Winterpause im Fußballkreis so lang wie in dieser Spielzeit. Erst im März wird wieder um Punkte gespielt. Wir fragten bei Kreisligatrainern nach, wie die längere freiluftfreie Zeit ankommt.
Frank Kunze (STV Ringelheim): Für uns ist es in diesem Jahr sehr entgegenkommend, da wir natürlich versuchen unsern Kader zu vergrößern und uns dann entsprechend für die Rückrunde einspielen können.
Dirk Gähle, Thorsten Kühner (Victoria Heerte): Uns kommt die lange Winterpause sehr entgegen, gibt sie uns Trainern für die Vorbereitung der Rückserie eine relativ verlässliche Planungssicherheit, die wir in den Vorjahren so nicht hatten. Wir haben unsere Jungs in der Hinserie körperlich und zeitlich außerordentlich belastet. Da ist es gut und richtig, dass die Spieler mal richtig Abstand vom Fußball gewinnen und sich erholen können.
Torsten Bogdenand (Co-Trainer BSV Bruchmachtersen): Die lange Winterpause ist sinnvoll, da erfahrungsgemäß ein früher Start immer zu Spielausfällen führte. Gerade auch, weil einige längerfristig verletzte Leistungsträger dann zur Rückrunde glücklicherweise wieder zur Verfügung stehen. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Spielausschuss generell den Vereinen Spielraum lässt und gute Arbeit macht.
Michael Weber (SC Gitter II): Vier Monate Pause sind nicht schlecht, fünf wären noch besser. Vielleicht kann man dieses, ja als Anregung für den Rahmenspielplan für die nächste Spielzeit in Betracht ziehen. Oder man betrachtet die vier Monate Winterpause als Ausgleich, für die nur zwei Monate Sommerpause die man dieses Jahr hatte. Es wäre ja auch zu einfach einen Rahmenspielplan zu erstellen, welcher eine dreimonatige Sommer und Winterpause beinhaltet.
Danyel-René Grunda (MTV Lichtenberg): Was auf jeden Fall positiv ist, ist, dass sich verletzte Spieler sich länger Zeit lassen können um die Verletzung auszukurieren.
Reinhard Lossau (SG Steinlah/Haverlah): Mir jedenfalls gefällt es. Endlich werden Spiele nicht schon im Februar angesetzt. Der Trainingsbeginn auf die Vorbereitung zur Rückrunde ist besser zu planen, da die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die für Mitte März terminierten Spiele, auch stattfinden können.
Mathias Stanik (Fortuna Lebenstedt II): Es ist für einen Trainer einfacher die Spieler in den Monaten Mai bis September auf den Fußballplatz zu bekommen. Der andere wichtige Aspekt ist die Schonung der Vereinsplätze und somit auch der Vereinskassen. Der große Nachteil aus meiner Sicht ist der recht eng geknöpfte Spielplan zu Beginn der Saison. Die Kader der Kreisliga- und der Kreisklassenmannschaften sind nicht auf vier bis sechs englische Wochen im August und September ausgelegt.
Peter Finselberger (SV Innerstal II): Von den Ansetzungen her ist das gut gelaufen. Wir konnten alle Spiele machen. Bis jetzt keine Wochentag Spiele die immer schwierig sind. Die Pause ist auch nur zwei Wochen länger als in den letzten Jahren. Und die Erfahrung der letzten Jahre sagt ja, dass im März immer viele Spiele ausgefallen sind. Von da her finde ich das nicht schlecht.
Siegfried Kuschel (GA Gebhardshagen): Für die verletzten Spieler ist die Winterpause gut zum regenerieren. Mir persönlich ist sie mir mit mehr als drei Monaten zu lang zum Überbrücken.
Salzgitter Zeitung: 10. Januar 2012, Lokalsport Salzgitter










