Kreisliga-Interview: Gebhardshagens Trainer Siegfried Kuschel zum Saisonfinale in der Fußball-Kreisliga und der Glück-Auf-Bilanz 2011/12
GEBHARDSHAGEN. Zum Start der aktuellen Spielzeit zählten einige Glück Auf Gebhardshagen zu den Titelfavoriten der Fußball-Kreisliga. Doch nur einmal führten die Knappen unter Trainer Siegfried Kuschel die Liga an. Im Gespräch mit unserem Reporter Frank Wehrmann nannte er die Gründe dafür.
Nur ein Punkt beim Ligaschlusslicht Mahner – was war da los?
Wir haben das Spiel zu leicht genommen und mit angezogener Handbremse kann man solche Spiele eben nicht gewinnen.
Wie betrachten Sie die Saison der Knappen: Was waren Höhe- und Tiefpunkte?
Immer wenn wir die Möglichkeiten hatten, den Anschluss an die Spitzenteams zu schaffen, kassierten wir empfindliche und auch vermeidbare Niederlagen. Unser Hauptaugenmerk richtet sich nun auf den Kreispokal.
Was fehlte, um ganz oben mitzuspielen?
Wir kassieren zu viele Gegentore durch Standards. Bei hohen Flankenbällen haben wir Probleme.Ein Höhepunkt der Rückrunde war der 3:1-Erfolg über Thiede, dem ein 0:2 gegen Steinlah/Haverlah folgte.
Fehlte insgesamt in der Saison die Konstanz?
Ja, leider waren wir zu unbeständig – wie gegen Steinlah/Haverlah. Dort haben wir zu viele Chancen vergeben und wurden bestraft.
Wie muss sich die Elf verändern, um in der Nordharzliga zu bestehen?
Wir müssen uns mehr auf die Defensive konzentrieren. Chancen, um Tore zu erzielen, haben wir immer.
Zum Derby gegen Heerte: Volles Engagement oder Sommerkick?
Es werden einige Stammkräfte wegen Urlaub und Verletzung passen müssen. Einen versöhnlichen Punktspielabschluss soll es aber trotzdem geben.
Salzgitter Zeitung: 2. Juni 2012, Lokalsport SalzgitterAuch interessant:
Über Frank
Seit 1996 bin ich freier Mitarbeiter der Salzgitter-Zeitung, als Experte für das Geschehen im hiesigen Kreisfußball. Daneben sind meine Kolumnen seit 2005 fester Bestandteil im Lokalteil der Salzgitter-Zeitung. Zusammen mit Frau und Tochter sowie zwei gefräßigen wie faulen Stubentigern versuche ich das zu meistern, was das Leben, das Universum und der ganze Rest an Absurditäten für uns bereithalten.












































